FADENLIFTING · THREAD LIFT · BERLIN

Fadenlifting in Berlin

Ein Fadenlifting kann abgesunkenes Gewebe gezielt repositionieren und Konturen dezent definieren – ohne operatives Facelift.

Die Behandlung eignet sich insbesondere bei beginnender bis moderater Gewebeabsenkung im Gesicht. Ziel ist kein stark verändertes oder gespanntes Erscheinungsbild, sondern eine subtile Unterstützung der vorhandenen Konturen.

Preisglatte Fäden ab 350 € · Liftingfäden ab 500 €
Dauerca. 45–60 Minuten
Schmerzmanagementlokale Betäubung
Ergebnisunmittelbarer, moderater Liftingeffekt mit weiterer Gewebereaktion im Verlauf

INDIKATION

Was kann ein Fadenlifting verändern?

Bei einem Fadenlifting werden spezielle resorbierbare Liftingfäden im Gewebe positioniert.

Durch ihre Verankerung können abgesunkene Weichteile kontrolliert angehoben und neu positioniert werden.

Die Behandlung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • beginnenden Hängebäckchen
  • nachlassender Definition der Jawline
  • leichter Absenkung des Mittelgesichts
  • lokalem Konturverlust
  • leichter bis moderater Gewebeerschlaffung
  • dem Wunsch nach einer subtilen Straffung ohne operativen Eingriff

Entscheidend ist dabei die richtige Indikation.

Bei ausgeprägtem Hautüberschuss oder deutlich abgesunkenem Gewebe kann ein Fadenlifting die Wirkung eines chirurgischen Facelifts nicht ersetzen.

FADENSYSTEME

Fadenlifting ist nicht gleich Fadenlifting

Nicht jeder Faden erzeugt einen tatsächlichen Liftingeffekt.

LIFTINGFÄDEN

ab 500 €

Fäden mit Widerhaken, Kegeln oder vergleichbaren Verankerungsstrukturen können Gewebe mechanisch aufnehmen und repositionieren.

Sie kommen zum Einsatz, wenn eine tatsächliche Veränderung der Gewebeposition gewünscht ist.

GLATTE FÄDEN

ab 350 €

Glatte Monofäden besitzen keine entsprechende mechanische Verankerung.

Sie werden vor allem mit dem Ziel einer lokalen Gewebestimulation eingesetzt und sind nicht mit einem echten Fadenlifting gleichzusetzen. Durch ihren biostimulatorischen Effekt können Sie jedoch helfen tiefe Falten gezielt aufzupolstern.

FADENLIFTING BEI ASPECTUM

Warum Fadenlifting bei Aspectum?

01 Kritische Indikationsstellung +

Nicht jede nachlassende Gesichtskontur benötigt ein Fadenlifting.

Volumenverlust, Hautqualität, Knochenstruktur und tatsächliche Gewebeabsenkung können sehr unterschiedlich aussehen und benötigen entsprechend unterschiedliche Behandlungen.

Wir beurteilen deshalb zunächst, was die sichtbare Veränderung tatsächlich verursacht.

02 Kein Ersatz für ein operatives Facelift +

Ein Fadenlifting kann Gewebe moderat repositionieren.

Es kann jedoch keinen relevanten Hautüberschuss entfernen und erreicht nicht die Gewebeverlagerung eines chirurgischen Facelifts.

Bei ausgeprägter Gewebeerschlaffung sprechen wir diese Grenze offen an.

03 So viele Fäden wie notwendig – nicht wie möglich +

Eine größere Zahl an Fäden bedeutet nicht automatisch ein besseres Ergebnis.

Entscheidend sind Anatomie, Behandlungsvektor, Gewebequalität und eine sinnvolle Platzierung.

Unser Ziel ist deshalb nicht eine maximale Anzahl an Fäden, sondern eine möglichst gezielte Behandlung.

04 Das Gesicht als Ganzes betrachten +

Eine undeutliche Jawline oder ein abgesunkenes Mittelgesicht kann unterschiedliche Ursachen haben.

Manchmal ist eine Repositionierung sinnvoll. In anderen Situationen können Biostimulation, gezielter Volumenaufbau oder bewusst gar keine Behandlung die bessere Entscheidung sein.

Das Fadenlifting ist deshalb für uns ein Baustein und kein Standardverfahren für jedes Gesicht.

05 Lokale Betäubung +

Die Eintrittspunkte und geplanten Fadenverläufe werden lokal betäubt.

Dadurch ist die Behandlung in der Regel gut tolerierbar. Ein Druck- oder Zuggefühl während der Positionierung kann dennoch wahrgenommen werden.

06 Natürliches Ergebnis statt maximalem Zug +

Ein Fadenlifting soll das Gewebe unterstützen und nicht sichtbar verspannen.

Eine zu starke Repositionierung kann unnatürlich wirken und das Risiko für Unebenheiten oder Einziehungen erhöhen.

Wir planen deshalb bewusst konservativ.

HÄUFIGE FRAGEN

FAQ zum Fadenlifting

Ist ein Fadenlifting ein Facelift ohne OP?

Nein.

Ein Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren zur moderaten Repositionierung ausgewählter Gewebebereiche.

Ein operatives Facelift kann deutlich stärker abgesunkenes Gewebe repositionieren und überschüssige Haut entfernen. Diese Effekte sind mit Fäden nicht erreichbar.

Kann man Hängebäckchen mit einem Fadenlifting behandeln?

Bei beginnender bis moderater Gewebeabsenkung kann ein Fadenlifting die Kontur im unteren Gesicht verbessern.

Bei stärker ausgeprägten Hängebäckchen ist der erreichbare Effekt begrenzt.

Kann ein Fadenlifting die Jawline definieren?

Wenn die fehlende Definition vor allem durch abgesunkenes Weichteilgewebe entsteht, kann eine gezielte Repositionierung sinnvoll sein.

Liegt dagegen ein Volumendefizit, eine ausgeprägte Hauterschlaffung oder eine andere anatomische Ursache vor, können andere Behandlungen geeigneter sein.

Wann sieht man das Ergebnis?

Ein mechanischer Liftingeffekt ist unmittelbar nach der Behandlung sichtbar.

Schwellung und anfängliche Spannung können die Kontur in den ersten Tagen jedoch beeinflussen. Das Ergebnis sollte deshalb erst nach abgeschlossener Heilungsphase endgültig beurteilt werden.

Wie lange hält ein Fadenlifting?

Die Haltbarkeit ist individuell und lässt sich nicht exakt garantieren.

Studien zeigen vor allem kurzfristige Verbesserungen. Ein Teil des initialen Liftingeffekts kann im Verlauf wieder nachlassen.

Sind PDO-Fäden dasselbe wie ein Fadenlifting?

Nicht automatisch.

PDO beschreibt zunächst das Material eines Fadens.

Glatte PDO-Monofäden besitzen keine mechanische Verankerung und erzeugen daher keinen vergleichbaren Liftingeffekt wie speziell konstruierte Zugfäden mit Widerhaken oder anderen Verankerungsstrukturen.

Ist das Fadenlifting schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung.

Während der Positionierung können Druck oder Zug wahrgenommen werden, insgesamt ist die Behandlung dadurch jedoch meist gut tolerierbar.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Vorübergehend können Schwellungen, Hämatome, Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühl oder leichte Asymmetrien auftreten.

Zu den bekannten spezifischen Nebenwirkungen gehören außerdem vorübergehende Einziehungen der Haut, tastbare oder sichtbare Fäden und Konturunregelmäßigkeiten.

Seltener können Infektionen, Fadenmigration oder -extrusion sowie Verletzungen umliegender Strukturen auftreten.

Sind Dellen nach einem Fadenlifting normal?

Vorübergehende Einziehungen beziehungsweise Dimpling können unmittelbar nach der Repositionierung auftreten.

Sie bilden sich häufig im Verlauf der Heilung zurück. Persistierende oder deutlich ausgeprägte Veränderungen müssen ärztlich beurteilt werden.

Was ist besser – Fadenlifting, Sculptra oder Hyaluronsäure?

Die Verfahren behandeln unterschiedliche Ursachen.

Ein Fadenlifting repositioniert abgesunkenes Gewebe.

Sculptra stimuliert Kollagen und verbessert schrittweise Gewebequalität und teilweise Volumen.

Hyaluronsäure kann gezielt fehlendes Volumen ersetzen oder Konturen strukturieren.

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt deshalb vom Ausgangsbefund und nicht allein vom gewünschten Begriff „Lifting“ ab.

Für wen ist ein Fadenlifting nicht geeignet?

Bei starkem Hautüberschuss, deutlich abgesunkenem Gewebe oder dem Wunsch nach einem ausgeprägten Facelift-Effekt ist ein Fadenlifting häufig nicht die geeignete Behandlung.

Auch bestimmte Vorerkrankungen, akute Entzündungen oder andere individuelle Risikofaktoren können gegen eine Behandlung sprechen.

INDIVIDUELLE BERATUNG

Ist ein Fadenlifting für Ihre Gesichtskontur sinnvoll?

Nicht jede sichtbare Gewebeabsenkung sollte mit Fäden behandelt werden.

Wir beurteilen die Gesichtsanatomie als Ganzes und entscheiden, ob eine gezielte Repositionierung sinnvoll ist oder ob beispielsweise Biostimulation, Volumenaufbau oder eine andere Behandlungsstrategie ein natürlicheres Ergebnis erwarten lässt.

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